Langweile ist nicht die Lösung - 6 Tipps für ein erfolgreiches Content Branding.

Im Netz findet man viele Tipps zum Content-Marketing, z.B. »hier»hier und »hier. Diese Hinweise sind wichtig, richtig– und meistens immer dieselben. Darum hier 6 Tipps abseits des consulting-as-usual.
 

1.     Content ist nicht digital – Bank Wegelin und Fisherman’s
Content ist die Kunst, Relevanz zu kreieren. Und diese Relevanz kann man online generieren: siehe » outfittery mit ihrem spezifischen Geschäftsmodell. Oder offline: siehe die » Bank Wegelin mit ihrem Value Content. Oder transmedial: siehe Fischermann’s mit seinem » Strongman Run. Es geht also um Botschaften. Und um Ziele. Darum muss erfolgreiches Content Branding kein digitales Branding sein – ein Gedanke, der Kunden übrigens einiges an Aufwänden ersparen kann.
 

2.     Langeweile ist keine Lösung – Meteoschweiz und Hans-Rudolf-Merz
Viele Social-Media-Posts glänzen mit Banalität. Viele Content-Auftritte sind austauschbar und lieblos umgesetzt. Darum: Langeweile ist keine Lösung. Und es braucht schon etwas Mut und Kreativität, um nicht in der toten Mitte unterzugehen. Ein Beispiel dafür, wie man es besser macht, sind die gut geschriebenen Blog-Posts von » Meteoschweiz. Ein anderes Beispiel ist » Hans-Rudolf-Merz, der bewiesen hat, wie man dank eines unkonventionellen Auftritts selbst trockene Verlautbarungen zu einem echten Hype machen kann.

3.  Side-Topics als Traffic-Lieferanten – Compare the Meerkat
Klar, Content-Massnahmen sollen auf Ihre Marke einzahlen. Das heisst aber nicht, dass man monothematisch vorgehen muss und ein Experten-Blog nur Expertenbeiträge aufweisen soll. Denn oft sind es die Side Topics, die das grösste Involvement garantieren. Dass diese These besonders bei Branchen mit wenig Sex-Appeal gilt, hat z.B. die Aktion » comparethemeerkat eines britischen Versicherungsanbieters sehr erfolgreich bewiesen. Darum: Denken Sie bei Ihrer Redaktionsplanung nicht monothematisch. Und vergessen Sie nicht, dass auch Entertainment ein relevanter Mehrwert ist. Oder warum sonst hat selbst die NZZ auch einen Sportteil?
 

4.     Markenkreativität statt Werbekreativität – Blendtec
Sie wissen, wer Sie sind? Und Sie haben klare Ziele? Dann legen Sie los und fangen Sie an. So wie z.B. » Blendtec, das dank frechen Spots grosse unternehmerische Erfolge erzielen konnte. Denn das Schöne am Content Branding ist, dass hier nicht Werbekreativität sondern Markenkreativität gefragt ist. Und für Markenkreativität braucht man keine teuren Agenturen. Aber man braucht Leidenschaft, Ideen und Stringenz. Na ja – und manchmal braucht man noch einen Teilchenbeschleuniger. Aber so einen kennen Sie ja jetzt ;-).
 

5.    Wenn die Kommunikation biologisch wird – VBZ
Wenn Werbung Fast Food ist, dann ist Content Branding Slow Food. Zum einen, weil Content Branding nur als Teil eines ganzheitlichen, kommunikativen Ökosystems funktioniert. Zum anderen, weil trotz aller Push Posts und Facebook-Ads Authentizität eine der wichtigsten Social Currencies ist, vor allem für Unternehmen. Wie man Markenauthentizität aufbaut und sein kommunikatives Ökosystem pflegt – hier kann die Zürcher » VBZ als Vorbild dienen.